Antworten
auf häufig gestellte Fragen

was Sie schon immer über isofloc wissen wollten

isofloc Zellulosedämmung ist die Dämmung Ihrer Wahl, wenn es um Wärmedämmung geht? Prima!
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zu Brandschutz, Recycling, Umweltverträglichkeit und Umweltschutz.

isofloc Zellulosedämmstoff? Ist doch viel zu teuer!

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Nein, zu billig bei dieser Qualität!!!! Bezogen auf das Material inklusive Einbau: In den ersten Jahren der Geschäftstätigkeit mit einer kleinen Produktionsanlage und kleinen Verarbeitungsmaschinen lag der Verarbeitungspreis bei gut dem Doppelten von heute. Dabei ist immer zu berücksichtigen, dass in diesem Preis der Einbau mit enthalten ist! isofloc liefern und einbauen ist heutzutage daher so teuer oder so billig wie Mineralfaser liefern und einbauen.

Bezogen auf die gesamte Konstruktion: isofloc Standardkonstruktionen unterscheiden sich von konventionellen Konstruktion meistens nur in der Wahl der Baustoffe, denn die konstruktiven und bauphysikalischen Anforderungen sind meistens dämmstoffunabhängig. Im Dach z.B. wird außen auf den Sparren eine Dämmschutzschicht und innen eine Luftdichtigkeitsebene (die gleichzeitig Dampfbremsfunktion hat) mit Unterkonstruktion und Innenverkleidung eingebaut.

Außen:
Anstelle der gängigen Unterspannbahn empfiehlt isofloc feuchtebeständige Holzweichfaserplatten (z.B. Celit 4D). Diese sind in der Tat teurer als Unterspannbahnen, haben jedoch mehrere Vorteile wie z.B. dauerhafte Diffusionsoffenheit, zusätzliche Wärmedämmung, winddichter als überlappende Folien, Dauerhaftigkeit und besserer Schallschutz.
Wer nicht bereit ist für diese Vorteile etwas mehr Geld zu bezahlen, muss nicht auf die Vorteile von isofloc verzichten, denn es kann auch gegen diffusionsoffene und stabile Unterdeckbahnen oder die regional dominierende Holzschalung mit Vordeckung eingeblasen werden.

Innen:
Die von isofloc empfohlenen Dampfbremsen befinden sich gegenüber einfachen PE-Folien und feuchteadaptiven PA-Folien im mittleren Preissegment, haben jedoch die Vorteile der einfacheren Verarbeitung, der hohen Reißfestigkeit beim Einblasen und gegenüber PE-Folien die Diffusionsoffenheit mit feuchteadaptiven Eigenschaften. Bezüglich der Verarbeitung ist qualitativ hochwertige Luftdichtheit natürlich immer teurer als eine "schludrig erstellte" Luftdichtigkeitsebene.

Die Qualität rechtfertigt den Preis.

Isofloc Zellulosedämmstoff? Wird doch eingeblasen. Woher weiß ich denn, ob alle Hohlräume voll sind?

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Verarbeiterschulung

Jede Dämmung ist nur so gut, wie sie eingebaut wird. Wir haben dabei eine gute Chance mit der Einblastechnik und geschulten Verarbeitern Hohlräume gleich welcher Geometrie lückenlos zu befüllen:

1. Einblastechnik
2. Verantwortungsvoll handelnde Verarbeiter.

Zu 1: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Plattenmaterial lückenhaft eingebaut wird, ist erfahrungsgemäß vielfach größer als Lücken beim Einblasen zu bekommen. Der Vergleich von Bauten mit Zelluloseeinblasdämmung auf der einen Seite und Mineralfasermatten auf der anderen Seite fällt immer zu Gunsten der Einblasdämmung aus. Dieser Unterschied wirkt sich natürlich wärmetechnisch spürbar aus. Wenn auch der isofloc-Einbläser ein Mensch ist, der Fehler machen kann, so hat er doch gegenüber dem Einbauer von Mineralfasermatten oder –platten den großen Vorteil, dass er durch das Einblasen nicht zuschneiden muss.
Bei der Verarbeitungstechnik Einblasen gibt es zwei Qualitätskriterien. Bei ausreichender Rohdichte, die isofloc dem Verarbeiter vorgibt, ist die Setzungssicherheit und vollständige Hohlraumbefüllung gewährleistet. Diese Einbaudichte wird bei den ersten Felder zwecks Einstellung der Einblasmaschine überprüft und für das gesamte Bauvorhaben je Bauteil auf einer Baustellenbescheinigung dokumentiert. Des weiteren werden bei den ersten Feldern Öffnungen zur Kontrolle der vollständigen Hohlraumbefüllung geschaffen. Diese Kontrollen können von der Bauherrenschaft oder Bauleitung begleitet oder auch zusätzlich initiiert werden.

Zu 2: Der Verarbeiter ist ein für die Wärmedämmung von isofloc geschulter und sensibilisierter Handwerker. Er weiß was er tut und warum er es tut. Das ist bei der Wärmedämmung im allgemeinen Baubereich nicht selbstverständlich.

Zellulosedämmstoff isofloc? Da muss ich doch für die Konstruktionen ohne chemischen Holzschutz besondere Maßnahmen treffen!

Die Vorgaben für Konstruktionen ohne chemischen Holzschutz (Gefährdungsklasse 0) sind in der DIN 68800-2 definiert. Hier wird eine gewisse Diffusionsoffenheit gefordert, damit eingebaute (Holz)Feuchte oder außerplanmäßige Befeuchtungen in einem angemessenen Zeitraum wieder austrocknen können, sodass die Konstruktion keinen Schaden nimmt.
Für Dämmstoffe findet sich der Hinweis, dass in der Norm nicht aufgeführte Dämmstoffe (hierzu gehören z.B. alle organischen Dämmstoffe, Polystyrol etc.) einen besonderen Nachweis führen müssen.

Neben den langjährigen isofloc-Praxiserfahrungen mit diesen Konstruktionen und dem rechnerischen Nachweis der Gleichwertigkeit mit mineralischen Dämmstoffen hat isofloc auch den vorgeschriebenen Doppelklimakammertest absolviert und bestanden. Erweitert werden die Möglichkeiten durch Gutachten und Stellungnahmen anderer Baustoffhersteller wie z.B. pro clima. In der bauaufsichtlichen Zulassung sind seit Jahren die konstruktiven Vorgaben aufgeführt. Diese sind in einem Merkblatt aus dem Hause isofloc zusammengefasst.

Gegenüber mineralischen Dämmstoffen ist mit isofloc kein Mehraufwand verbunden, um Konstruktionen ohne chemischen Holzschutz zu realisieren.

Schriftliche Unterlagen zu diesem Thema:

  • Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des DIBt für isofloc L (Z-23.11.280)
  • Merkblatt isofloc zu "DIN 68800-2 mit isofloc"
  • Fraunhofer Institut für Bauphysik, Stuttgart (1996), Einfluss des Dämmstoffes auf die Austrocknung von Leichtbauteilen (T-F-D03).

isofloc Zellulosedämmstoff? Da darf ich doch keine Installationen drin verlegen!

Merkblatt zum Thema:
"Einbauleuchten, Elektrokabel oder Steckdosen im Bereich der isofloc-Dämmung"


Einbauleuchten:
Auszug aus dem Zulassungsbescheid isofloc Nr. Z-23.11.-280 für isofloc L: 4.3.3 Sind im Bereich des Wärmedämmstoffs Einbauleuchten (Deckenleuchten), Klimaanlagen oder andere wärmeerzeugenden Einbauten vorgesehen oder vorhanden, ist durch konstruktive Maßnahmen ein im brandschutztechnischen Sinn bedenklicher Wärmestau zu vermeiden (z. B. durch einen Abdeckkasten aus nichtbrennbaren Baustoffen - Klasse A nach DIN 4102-1-, wobei die Abstände zwischen der Innenkante Abdeckkasten und der Außen – bzw. Oberkante des Einbaugehäuses mindestens 10 cm betragen müssen).

Empfehlungen der isofloc Wärmedämmtechnik GmbH zur Gehäusekonstruktion:
Kasten aus zusammengeschraubten Gipsplatten
Tonblumentopf mit Gips auf die Deckenverkleidung aufgesetzt.

Anmerkung:
Den Abstand von 10 cm beachten und beim Einbau der Lampen auf die gültigen VDE-Vorschriften achten! Kabel und Steckdosen: Kabelführungen sind in isofloc-gedämmten Bauteilen kein Problem. Wenn es sich um eine Konstruktion mit Feuerwiderstandsklasse (z. B. F 30-B) handelt, dürfen nur einzelne Kabel herausgeführt werden. Ist das Loch größer als das Kabel, muss der Rest mit Gips verspachtelt werden. Sollen mehr Kabel heraus- oder durchgeführt werden, kommt ein auf dieselbe Feuerwiderstandsdauer geprüfter Kabelschott zum Einsatz. Bei Konstruktionen mit Anforderungen an die Feuerwiderstandsdauer müssen Steck- oder Verteilerdosen wie geprüft eingebaut werden. Das bedeutet i. d. Regel mit 20 mm Gipshinterlegung (Gips in Loch drücken und Dose hinterher). In Leichtbauwänden kommen hier die orangen Dosen zum Einsatz.

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