Für Anfragen verwenden Sie bitte das online-Formular "Bauherreninfos anfordern" oder das allgemeine Kontaktformular
Danke!

isofloc Zellulosedämmung ist die Dämmung Ihrer Wahl, wenn es um Wärmedämmung geht? Prima!
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zu Brandschutz, Recycling, Umweltverträglichkeit und Umweltschutz.
Wie diverse Versuchsergebnisse und Praxisberichte belegen, können bis auf sehr feste Plattendämmstoffe (z. B. Schaumglas) alle Dämmstoffe von Mäusen angefressen und befallen werden. Da unsere zugesetzten Borate keine Kontakt- sondern Fraßgifte sind, können wir von daher nicht prognostizieren, dass in isofloc kein Mäusebefall vorkommen wird. Aber isofloc hat hier gegenüber anderen Dämmstoffen keine Nachteile. Dies belegen jahrzehntelange Erfahrungen.
Dass die Borate als Fraßgifte gut wirken belegt eine amerikanische Untersuchung mit Ratten. Die besten Möglichkeiten, Mäusebefall zu verhindern, sind und bleiben letztendlich das konsequente Abschotten der Hohlräume mit stabilen Plattenmaterialien, Vermeidung von Nahrungsquellen in näherer Umgebung und der Einsatz von Hauskatzen. Eine gesteigerte "Anziehungskraft" von isofloc für diese Schädlinge kann nicht nachgewiesen werden. Die positive Rückmeldung eines Bauherren eines Altbaus erreichte uns telefonisch, der berichtete, dass nach dem Ausblasen der obersten Geschossdecke mit isofloc der vorher vorhandene Marderbefall nicht mehr zu verzeichnen war.
Ansonsten ist und kann es nicht Aufgabe eines Wärmedämmstoffes sein, Nager fern zu halten. Gleiches gilt für Insekten. Dies wäre letztendlich nur durch den Einsatz von (Kontakt)Giften möglich, was mindestens bezüglich der ökologischen Qualitäten eines Dämmstoffes sehr nachteilig wäre.
Schriftliche Unterlagen zu diesem Thema:

Die Baustoffe in der Bundesrepublik Deutschland werden aufgrund von Normprüfungen auf Ihre grundsätzliche Brennbarkeit geprüft und klassifiziert. Grob wird hier zwischen brennbaren (B-Baustoff) und unbrennbaren Baustoffen (A-Baustoff) unterschieden. Dabei ist diese Klassifizierung ein Kriterium für die Beurteilung in der Brandentstehungsphase (direkte Beflammung des ungeschützten Baustoffes.
Aufgrund des hohen organischen Anteils von isofloc ist es naturgemäß ein brennbarer Baustoff (Baustoffklasse B2, normal entflammbar nach DIN 4102-1). So wie Massivholz, die meisten Holzwerkstoffplatten und viele andere Dämmstoffe auch. Daran werden auch die zukünftigen europäischen Normen nichts ändern. Somit darf isofloc nach den Landesbauordnungen in den meisten Gebäuden eingesetzt werden. Ausnahmen mit der Forderung "unbrennbare Dämmstoffe" gibt es bei höheren Gebäuden, Gebäuden besonderer Nutzung und im Industriebau. Durch die Verkohlung und die Borsalzimprägnierung kommt es bei Beflammung von Zellulosedämmstoff isofloc auf der Oberfläche zur Kohlebildung, wie das vom Holzbrand her bekannt ist.
Der Dämmstoff verglimmt oberflächlich zu Holzasche. Die Holzasche hat einen sehr hohen Schmelzpunkt, der ein Schmelzen selbst bei sehr hohen Temperaturen verhindert. Der oberflächlich verglommene Dämmstoff behält dadurch die Dämmstoffstruktur und damit auch die dämmende Wirkung bei hohen Temperaturen. Der Glimmprozess in das Innere des Dämmstoffes wird durch diese Einflüsse verlangsamt und die Abbrandrate reduziert sich. Was jedoch wie bei Holz im Brandfall als Vorteil (Schutzwirkung der Kohleschicht) angesehen wird, bedeutet für den Brandprüfer Zerstörung. Deshalb trägt die Baustoffklasse dem eigentlich guten Brandverhalten nicht angemessen Rechnung.
Das gute Brandverhalten wird weiterhin durch Feuerwiderstandsklassen von F30 bis F 90 geprüfter isofloc-Konstruktionen dokumentiert. Die benötigten Beplankungen für die entsprechenden F-Klassen sind nicht aufwendiger als für z.B. die unbrennbaren Glaswolldämmstoffe, da die bereits bei ca. 600°C schmelzen und die Holzkonstruktion dem Feuer preisgeben, während isofloc nicht schmilzt und je nach Konstruktion die F-Klasse aktiv verlängert. Diverse Brandfälle belegen das gute Brandverhalten von isofloc. Einige sind in einem Sonderdruck aus der Isoliertechnik 3/98 (Naturbaustoffe und Brandschutz, Brandverhalten von Zellulose überzeugt Bauherren, Behörden und Feuerwehr) dokumentiert.
Diese und die Ergebnisse der Bauteilversuche belegen auch, dass die prinzipielle Brandlast (freigesetzte Energie durch den Zellloseanteil) von isofloc kein Problem darstellt! Der brandverzögernden Wirkung durch den Verkohlungseffekt wird größere Bedeutung beigemessen, so dass nach Brandvorführungen vor Bauherren, Behörden und Berufsfeuerwehren schon viele Ausnahmegenehmigungen erteilt wurden. isofloc wurde daraufhin schon oft in Bauvorhaben eingesetzt, wo eigentlich aufgrund der Gebäudeklasse und Nutzung unbrennbare Dämmstoffe (A-Baustoff) gefordert waren. So z.B. im Kurhaus Bad Elster wobei isofloc in einem späteren realen Brandfall dort seine positiven Eigenschaften beweisen konnte, so dass auch das neue Dach später wieder mit isofloc gedämmt werden durfte (Dokumentation im o. g. Artikel) oder z.B. auch bei über 15 Mehrfamilien-Reihenhäusern im sozialen Wohnungsbau in Rüsselsheim.
Schriftliche Unterlagen zu diesem Thema:

Untersuchungsergebnisse bezüglich der Resistenz von isofloc oder allgemein Zellulosedämmstoffen in Deutschland gegen Insekten sind uns nicht bekannt. Wir haben ähnliches auch noch nie in Auftrag gegeben. Der Grund ist, dass wir noch nie Reklamationen in dieser Richtung hatten und von daher eine gewisse Resistenz vermuten. Diese führen wir auf den Einsatz der Borate in unserem Produkt zurück.
Wie Sie sicherlich wissen, sind Borate die am häufigsten eingesetzten Mittel im vorbeugenden chemischen Holzschutz, wo es ja neben dem Schimmelschutz auch um die Vorbeugung gegen Insektenbefall geht. Dabei ist wichtig zu wissen, dass die Borate keine Kontaktgifte sondern Fraßgifte sind. Somit ist sichergestellt, dass isofloc den Insekten nicht als Nahrung dient und wird somit auch keine anziehende Wirkung auf selbige ausüben, wie die ausbleibenden Reklamationen belegen. Zudem haben Insekten keinen Entgiftungsmechanismus (Leber, Niere etc.) wie z.B. die meisten Säugetiere oder wir Menschen.
Daher reagieren erstere bei oraler Aufnahme von borhaltigen Produkten bereits auf geringste Mengen, was die Wirksamkeit im vorbeugenden chemischen Holzschutz begründet.

Zu unterscheiden ist die Wasseraufnahme von flüssigem Wasser (Bauschaden oder im Bereich von Tauwasserebenen) und dem Angleichen der Gleichgewichtsfeuchte an die Bedingungen (Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit) der Umgebung. Bei letzterem hängt der Wert der Feuchtigkeit von Zellulosedämmstoff isofloc von der Feuchtigkeit der umgebenden Luft ab. Hier gibt es wie bei Massivholz ein Maximum, das aus physikalischen Gründen nicht überschritten wird. So stellt sich z.B. bei einer Raumlufttemperatur von 20°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50% (die Luft hat also die Hälfte ihrer maximalen Feuchtaufnahmefähigkeit erreicht) eine isofloc-Feuchte von ca. 9% ein. Bei gleicher Lufttemperatur und 80% relativer Luftfeuchtigkeit erreicht isofloc ca. 17 %. Massivholz liegt bei gleichem Klima ca. 1-2 % höher. Ein "Vollsaugen" ist vom Holz nicht bekannt und Zellulosedämmstoff verhält sich wie Holz.
Wichtig dabei ist zu wissen, dass diese Feuchtemengen normal sind, laut Zulassung zulässig, und die Wärmedämmeigenschaft nicht negativ beeinträchtigen! Dass die flüssige Wasseraufnahmefähigkeit nicht unbedingt von Nachteil sein muss zeigen isofloc-Dämmungen seit über 15 Jahren, die bis gegen die Dachziegeln ausgeführt wurden.
Schriftliche Unterlagen zu diesem Thema:

In der Tat weist isofloc natürlich eine gewisse Saugfähigkeit für Flüssigkeiten auf. Bei Bauschäden, und nur dann ist diese Eigenschaft relevant, ist daher zu unterscheiden: Sind geringe Mengen Wasser eingedrungen muss die Möglichkeit vorhanden sein, dass es in einem vertretbarem Zeitraum wieder austrocknen kann. Das kann konstruktiv durch diffusionsoffene Konstruktionen erreicht werden ggf. unterstützt durch technische Trocknung. Sind große Mengen Wasser durch den Dämmstoff hindurchgelaufen kommt es in aller Regel zu einer Ungleichverteilung der Borsalzimprägnierung im Dämmstoff. Der Dämmstoff muss ausgebaut werden, da er, auch wenn er abgetrocknet sein sollte, stellenweise nicht mehr den Qualitätsvorgaben (Schimmel- und/oder Brandschutz) entspricht. Durch Einsenden einer Probe kann dies gegen eine Gebühr bestimmt werden.
Schriftliche Unterlagen zu diesem Thema:
Für Anfragen verwenden Sie bitte das online-Formular "Bauherreninfos anfordern" oder das allgemeine Kontaktformular
Danke!
isofloc® - Die Dämmprofis - © 2007-2010