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auf häufig gestellte Fragen

was Sie schon immer über isofloc wissen wollten

isofloc Zellulosedämmung ist die Dämmung Ihrer Wahl, wenn es um Wärmedämmung geht? Prima!
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zu Brandschutz, Recycling, Umweltverträglichkeit und Umweltschutz.

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isofloc zur Geschoßdeckendämmung? Damit komme ich doch nicht auf die erforderlichen 16 cm Dämmstärke, um den U-Wert von 0,24 W/m²K nach EnEV zu erreichen!

Anforderungen der EnEV 2009

zu Dächern, Wänden und Geschossdecken

In der Anlage 3 zur EnEV 2009 stehen die Anforderungen an verschiedene Bauteile wie Dächer, Wände und Geschossdeckendämmungen. Bei jedem Bauteil steht außerdem noch, dass die Anforderung als erfüllt gilt, wenn ein bestehender Hohlraum vollständig mit Dämmstoff ausgefüllt wird (Ziff. 1c für Außenwände, 4.1d für Steildächer, 5e für Wände und Decken gegen unbeheizte Räume). Zwei Gründe wirken hier zusammen: erstens die besonders niedrigen Kosten der Einblasdämmung im Altbau und zweitens die hohe Wirksamkeit gerade der ersten Zentimeter Dämmstärke.

Zu 1: ohne unseren Fachbetrieben in ihre Kalkulation hineinreden zu wollen, leuchtet es ein, dass das Bohren vereinzelter Öffnungen und das Einblasen von Dämmung wesentlich günstiger sein muß als konventionelle Methoden, bei denen Bauteile aufgerissen, gedämmt und wieder neu aufgebaut werden müssen. Die Endpreise brutto schwanken bei der Einblasdämmung zwischen geschätzten 15 und 30 EUR/m², bei konventioneller Dämmung zwischen 60 und 120 EUR/m².

Zu 2: der Einspareffekt an Heizkosten nimmt mit zunehmender Dämmstärke etwa im Quadrat ab. Eine Geschoßdecke hat im Urzustand einen U-Wert von ca. 1,3 bis 1,6 W/m²k. Mit 4 cm isofloc liegt der U-Wert bereits bei 0,6, also um knapp 1 W/m²k besser. Mit 8 cm isofloc halbieren Sie den U-Wert nochmal von 0,6 auf 0,3 W/m²k, aber in absoluten "Watt pro Quadratmeter" (nichts anderes ist mit dieser Einheit gemeint) sehen die 0,3 W/m²k Besserung nicht mehr so prächtig aus wie das ganze 1 W bei den ersten 4 cm.

Wenn Sie mit knappen Mitteln ein optimales Dämmergebnis erreichen wollen, steht Einblasdämmung an erster Stelle. Dem hat der Gesetzgeber Rechnung getragen, damit im Wohnungsbestand schnell und günstig möglichst viele Flächen gedämmt werden. Davon profitiert die Umwelt wesentlich mehr als wenn wenige Hauseigentümer mit viel Geld Niedrigenergie-Altbauten herstellen.

Gefährliche Argumentation

Liquidität bestimmt den Grad des Klimaschutzes

Sicher ist ihnen - genau wie uns - die Brisanz dieser Argumentation nicht verborgen geblieben:

Selbst die Minimaldämmstärken dürfen noch unterschritten werden, wenn die Geldmitel zur Finanzierung (aus heutiger Sicht) optimaler Dämmstärken oder Maßnahmen nicht vorhanden sind. Bei mangelhafter Förderung der CO2- Reduktion bleibt jedoch oftmals "nichts anderes übrig".

Originalartikel: isofloc zur Geschoßdeckendämmung

isofloc Zellulosdämmstoff? Da gehen doch die Mäuse/Nager (Schädlinge) rein!

Wie diverse Versuchsergebnisse und Praxisberichte belegen, können bis auf sehr feste Plattendämmstoffe (z. B. Schaumglas) alle Dämmstoffe von Mäusen angefressen und befallen werden. isofloc hat hier gegenüber anderen Dämmstoffen keine Nachteile. Dies belegen jahrzehntelange Erfahrungen.

Die besten Möglichkeiten, Mäusebefall zu verhindern, sind und bleiben letztendlich das konsequente Abschotten der Hohlräume mit stabilen Plattenmaterialien, Vermeidung von Nahrungsquellen in näherer Umgebung und der Einsatz von Hauskatzen. Eine gesteigerte "Anziehungskraft" von isofloc für diese Schädlinge kann nicht nachgewiesen werden. Die positive Rückmeldung eines Bauherren eines Altbaus erreichte uns telefonisch, der berichtete, dass nach dem Ausblasen der obersten Geschossdecke mit isofloc der vorher vorhandene Marderbefall nicht mehr zu verzeichnen war.

Ansonsten ist und kann es nicht Aufgabe eines Wärmedämmstoffes sein, Nager fern zu halten. Gleiches gilt für Insekten. Dies wäre letztendlich nur durch den Einsatz von (Kontakt)Giften möglich, was mindestens bezüglich der ökologischen Qualitäten eines Dämmstoffes sehr nachteilig wäre.

Schriftliche Unterlagen zu diesem Thema:

  • Mäuse zerstören fast jeden Dämmstoff in Landtechnik (Fachzeitschrift für Agrartechnik und ländliches Bauen), Heft 2, Februar 1982, Seite 81-83.
  • Laborbericht Nr. 13110 der Applied Biological Sciences Laboratory in Glendale, Kalifornien / USA zur Nahrungsaufnahme von Nagern, hier Zellulosedämmung

isofloc Zellulosedämmstoff? Warum brennt das nicht?

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Die Baustoffe in der Bundesrepublik Deutschland werden aufgrund von Normprüfungen auf Ihre grundsätzliche Brennbarkeit geprüft und klassifiziert. Grob wird hier zwischen brennbaren (B-Baustoff) und unbrennbaren Baustoffen (A-Baustoff) unterschieden. Dabei ist diese Klassifizierung ein Kriterium für die Beurteilung in der Brandentstehungsphase (direkte Beflammung des ungeschützten Baustoffes.

Aufgrund des hohen organischen Anteils von isofloc ist es naturgemäß ein brennbarer Baustoff (Baustoffklasse B2, normal entflammbar nach DIN 4102-1). So wie Massivholz, die meisten Holzwerkstoffplatten und viele andere Dämmstoffe auch. Daran werden auch die zukünftigen europäischen Normen nichts ändern. Somit darf isofloc nach den Landesbauordnungen in den meisten Gebäuden eingesetzt werden. Ausnahmen mit der Forderung "unbrennbare Dämmstoffe" gibt es bei höheren Gebäuden, Gebäuden besonderer Nutzung und im Industriebau. Durch die Verkohlung und die Borsalzimprägnierung kommt es bei Beflammung von Zellulosedämmstoff isofloc auf der Oberfläche zur Kohlebildung, wie das vom Holzbrand her bekannt ist.

Der Dämmstoff verglimmt oberflächlich zu Holzasche. Die Holzasche hat einen sehr hohen Schmelzpunkt, der ein Schmelzen selbst bei sehr hohen Temperaturen verhindert. Der oberflächlich verglommene Dämmstoff behält dadurch die Dämmstoffstruktur und damit auch die dämmende Wirkung bei hohen Temperaturen. Der Glimmprozess in das Innere des Dämmstoffes wird durch diese Einflüsse verlangsamt und die Abbrandrate reduziert sich. Was jedoch wie bei Holz im Brandfall als Vorteil (Schutzwirkung der Kohleschicht) angesehen wird, bedeutet für den Brandprüfer Zerstörung. Deshalb trägt die Baustoffklasse dem eigentlich guten Brandverhalten nicht angemessen Rechnung.

Das gute Brandverhalten wird weiterhin durch Feuerwiderstandsklassen von F30 bis F 90 geprüfter isofloc-Konstruktionen dokumentiert. Die benötigten Beplankungen für die entsprechenden F-Klassen sind nicht aufwendiger als für z.B. die unbrennbaren Glaswolldämmstoffe, da die bereits bei ca. 600°C schmelzen und die Holzkonstruktion dem Feuer preisgeben, während isofloc nicht schmilzt und je nach Konstruktion die F-Klasse aktiv verlängert. Diverse Brandfälle belegen das gute Brandverhalten von isofloc. Einige sind in einem Sonderdruck aus der Isoliertechnik 3/98 (Naturbaustoffe und Brandschutz, Brandverhalten von Zellulose überzeugt Bauherren, Behörden und Feuerwehr) dokumentiert.

Diese und die Ergebnisse der Bauteilversuche belegen auch, dass die prinzipielle Brandlast (freigesetzte Energie durch den Zellloseanteil) von isofloc kein Problem darstellt! Der brandverzögernden Wirkung durch den Verkohlungseffekt wird größere Bedeutung beigemessen, so dass nach Brandvorführungen vor Bauherren, Behörden und Berufsfeuerwehren schon viele Ausnahmegenehmigungen erteilt wurden. isofloc wurde daraufhin schon oft in Bauvorhaben eingesetzt, wo eigentlich aufgrund der Gebäudeklasse und Nutzung unbrennbare Dämmstoffe (A-Baustoff) gefordert waren. So z.B. im Kurhaus Bad Elster wobei isofloc in einem späteren realen Brandfall dort seine positiven Eigenschaften beweisen konnte, so dass auch das neue Dach später wieder mit isofloc gedämmt werden durfte (Dokumentation im o. g. Artikel) oder z.B. auch bei über 15 Mehrfamilien-Reihenhäusern im sozialen Wohnungsbau in Rüsselsheim.

Link zum Brandtestfilm.

Schriftliche Unterlagen zu diesem Thema:

  • Prüfung der Baustoffklasse B2 für isofloc L (T-B-A02)
  • Prüfzeugnisse der F-Klassen F 30 bis F 90 für viele Bauteile Sonderdruck aus der Isoliertechnik 3/98 (Naturbaustoffe und Brandschutz, Brandverhalten von Zellulose überzeugt Bauherren, Behörden und Feuerwehr)

isofloc Zellulosedämmstoff? Da nisten sich doch die Insekten ein!

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Untersuchungsergebnisse bezüglich der Resistenz von isofloc oder allgemein Zellulosedämmstoffen in Deutschland gegen Insekten sind uns nicht bekannt. Wir haben ähnliches auch noch nie in Auftrag gegeben. Der Grund ist, dass wir noch nie Reklamationen in dieser Richtung hatten und von daher eine gewisse Resistenz vermuten. Diese führen wir auf den Einsatz der Borate in unserem Produkt zurück.

Wie Sie sicherlich wissen, sind Borate die am häufigsten eingesetzten Mittel im vorbeugenden chemischen Holzschutz.  Es ist sicher so, dass isofloc den Insekten nicht als Nahrung dient und wird somit auch keine anziehende Wirkung auf selbige ausüben, wie die ausbleibenden Reklamationen belegen.

Daher reagieren erstere bei oraler Aufnahme von borhaltigen Produkten bereits auf geringste Mengen, was die Wirksamkeit im vorbeugenden chemischen Holzschutz begründet.

isofloc Zellulosedämmstoff? Der saugt sich doch voll Wasser wie ein Schwamm!

Zu unterscheiden ist die Wasseraufnahme von flüssigem Wasser (Bauschaden oder im Bereich von Tauwasserebenen) und dem Angleichen der Gleichgewichtsfeuchte an die Bedingungen (Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit) der Umgebung. Bei letzterem hängt der Wert der Feuchtigkeit von Zellulosedämmstoff isofloc von der Feuchtigkeit der umgebenden Luft ab. Hier gibt es wie bei Massivholz ein Maximum, das aus physikalischen Gründen nicht überschritten wird. So stellt sich z.B. bei einer Raumlufttemperatur von 20°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50% (die Luft hat also die Hälfte ihrer maximalen Feuchtaufnahmefähigkeit erreicht) eine isofloc-Feuchte von ca. 9% ein. Bei gleicher Lufttemperatur und 80% relativer Luftfeuchtigkeit erreicht isofloc ca. 17 %. Massivholz liegt bei gleichem Klima ca. 1-2 % höher. Ein "Vollsaugen" ist vom Holz nicht bekannt und Zellulosedämmstoff verhält sich wie Holz.

Wichtig dabei ist zu wissen, dass diese Feuchtemengen normal sind, laut Zulassung zulässig, und die Wärmedämmeigenschaft nicht negativ beeinträchtigen! Dass die flüssige Wasseraufnahmefähigkeit nicht unbedingt von Nachteil sein muss zeigen isofloc-Dämmungen seit über 15 Jahren, die bis gegen die Dachziegeln ausgeführt wurden.

Schriftliche Unterlagen zu diesem Thema:

  • Feuchtegleichgewichts-Isothermen für Holz und isofloc bei 20°C

isofloc Zellulosedämmung? Der säuft doch ab, wenn Wasser reinläuft und trocknet nie wieder aus!

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In der Tat weist isofloc natürlich eine gewisse Saugfähigkeit für Flüssigkeiten auf. Bei Bauschäden, und nur dann ist diese Eigenschaft relevant, ist daher zu unterscheiden: Sind geringe Mengen Wasser eingedrungen muss die Möglichkeit vorhanden sein, dass es in einem vertretbarem Zeitraum wieder austrocknen kann. Das kann konstruktiv durch diffusionsoffene Konstruktionen erreicht werden ggf. unterstützt durch technische Trocknung. Sind große Mengen Wasser durch den Dämmstoff hindurchgelaufen kommt es in aller Regel zu einer Ungleichverteilung der Borsalzimprägnierung im Dämmstoff. Der Dämmstoff muss ausgebaut werden, da er, auch wenn er abgetrocknet sein sollte, stellenweise nicht mehr den Qualitätsvorgaben entspricht. Durch Einsenden einer Probe kann dies gegen eine Gebühr bestimmt werden.

Schriftliche Unterlagen zu diesem Thema:

  • Fraunhofer Institut für Bauphysik, Stuttgart (1990), Austrocknungsverhalten von im CSO-Sprühverfahren applizierten Wärmedämmschichten aus isofloc (T-F-W01).
  • Fraunhofer Institut für Bauphysik, Stuttgart (1996), Einfluss des Dämmstoffes auf die Austrocknung von Leichtbauteilen (T-F-D03).

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Bei einer (von der DENA sehr konservativ und vorsichtig) prognostizierten 7%igen mittleren Energiepreissteigerung über die nächsten 30 Jahre kommen wir zu dem Schluss: Die (wirtschaftliche) Effizienz unterliegt ebenfalls einer Dynamik - gekoppelt an die Preisentwicklung beim Energieeinkauf wird eine Investition in Energiesparmaßnahmen in aller Regel zunehmend ein wirtschaftlich lukratives Geschäft, auch im Hinblick auf die Effizienz:
Hier kommen über den gesamten 30-jährigen Zyklus zusätzlich noch die Faktoren Wohnklima, Wohlbefinden, bessere Vermietbarkeit sowie Schutz und Erhalt der Bausubstanz hinzu. Über diesen Zeitraum betrachtet kann es derzeit keine lohnendere Investition geben.

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