Bis zu der Sanierung 2007 wird das Gebäude vielseitig genutzt. Nach der Auflösung der Zirkelgesellschaft 1820 geht das Gebäude in den Besitz der Stadt über und wird zum Sitz des Oberappellationsgerichtes. Dieses höchste Gericht der vier freien Reichsstädte residiert hier bis 1879. Zwei Jahre später zieht das Staatsarchiv ein. In der Zeit des Nationalsozialismus wird das Haus zur öffentlichen Bücherei und bleibt es bis 1979. Seit 2007 nutzen die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung und der Bereich Denkmalpflege der Hansestadt Lübeck das Gebäude. Es trägt den Namen des Bundeskanzlers Willy Brandt, dessen Geburtshaus im Lübecker Arbeiterviertel St. Lorenz steht.











