Vor dem Aufkommen von Unterspannbahnen dienten die Pappdocken insbesondere im norddeutschen Raum als zusätzliche Maßnahme, um das Eindringen von Treibschnee, Flugasche usw. unter die Dachdeckung zu verhindern. Ein Nebeneffekt war ein gewisses Verkleben der gesamten Dachdeckung und damit eine zusätzliche Windsogsicherung. In anderen Regionen wurden die Dacheindeckungen vermörtelt oder massive Unterdächer aus Brettern (auch in Kombination mit einer Auflage aus Dachpappe, später Bitumendachbahn) verbaut. Die Vorläufer der Pappdocken waren Docken aus Stroh.








