Der Zustand der Dachziegel am Kasseler Rathaus war im Jahre 2000 noch so gut, dass eine vollständige Neueindeckung noch nicht zur Disposition stand. Das Hochbauamt suchte nach Wegen, auch die Dachschrägen ohne umfangreiche Arbeiten an der Dachhaut wärmedämmtechnisch zu sanieren. Man entschied sich für eine Einblasdämmung, bei der Zelluloseflocken in einer Dämmstärke von 20cm (Sparrenhöhe und Lattung) unmittelbar unter die vorhandenen Ziegel geblasen werden. Dafür müssen weder das Dach noch die Innenverkleidung großflächig abgenommen werden. Der Einblasschlauch gelangt vom Spitzboden aus in die einzelnen Dachgefache.Dass eine solche Dämmkonstruktion, bei der die Ziegel nicht hinterlüftet sind, für einen gewissen Zeitraum ohne Nachteile für den Dachstuhl funktioniert, garantiert der Dämmstoffhersteller isofloc Wärmedämmtechnik in Lohfelden bei Kassel. Dort hat man das zu Anfang noch experimentelle Verfahren in den vergangenen 18Jahren zu einer bewährten Zwischenlösung entwickelt.







